März 2026
AllgemeinStruthof KZ – Bericht Leonie Spreng
Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof
Am 11.02.2026 haben wir (Klassen 9d, 10a, 10b, 10c) das KZ Natzweiler-Struthof besucht. Es war sehr
bewölkt und es regnete stark. Als wir ankamen, war es zusätzlich auch sehr windig. Dies hat die
Eindrücke noch einmal verstärkt. Durch das schlechte Wetter konnte man sich noch besser vorstellen,
wie schlimm es damals war. Wir hatten glücklicherweise Jacken, Mützen, Regenschirme und
Handschuhe dabei. Doch wenn man sich vorstellt, dass die Menschen damals so etwas nicht hatten
und in dünner, schlafanzugähnlicher Kleidung täglich dort laufen und arbeiten mussten, ist dies sehr
bedrückend und kaum vorstellbar.
Das Museum, das vor dem Eingang des eigentlichen KZs ist, war ebenfalls sehr interessant. Doch
leider waren viele Informationen nur auf Französisch, wodurch wir uns die Texte teilweise nicht
durchlesen konnten.
Der „Eingang“ des KZs ist sehr düster. Man konnte sehr gut sehen, wie groß die Fläche des Lagers war.
In den Baracken konnten wir Informationen über diese Zeit sowie „Akten“ und Briefe von Generälen
sichten. Es war sehr interessant, aber auch sehr erschreckend, obwohl wir in der Schule schon viel
darüber geredet hatten. Es „in echt“ zu sehen bzw. wirklich an diesem Ort zu sein, ist aber doch noch
etwas anderes. Die Baracken waren den Berg runter gebaut. Dies bedeutet, dass man einen steilen
Weg laufen musste. Dadurch, dass wir alle schon ein bisschen mehr oder weniger nass waren, konnte
man auch diese Anstrengung besser nachvollziehen. Natürlich hätten wir es immer noch bedrückend
empfunden, wenn es sonnig gewesen wäre, aber durch das schlechte Wetter ist es dann doch noch
ein anderes Gefühl.
Ich würde persönlich jedem empfehlen, eine KZ-Gedenkstätte zu besichtigen. Auch wenn ich schon
davor sehr viel Mitleid mit den Menschen damals hatte, ist es – wie gesagt – doch noch einmal eine
ganz andere Erfahrung, wenn man tatsächlich dort ist. Man hat das Gefühl, man kann die toten
Seelen förmlich spüren. Es ist eine Schande, dass so etwas früher möglich war. Umso wichtiger ist es
heutzutage dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder passiert.
Leonie (Klasse 10b)




