März 2026
AllgemeinRezension zum Roman „Als die Welt uns gehörte“ von Nina Angeli (10b)
Mir persönlich hat der Roman „Als die Welt uns gehörte“ von Liz Kessler sehr gut gefallen.
Besonders im Kopf geblieben, ist mir vor allem die Stelle, in der es Max Aufgabe war, Elsa in Auschwitz zu erschießen. Man konnte fast schon spüren, wie Max in dieser Situation mit seinem Gewissen gekämpft hat; auf der einen Seite war er gefangen in der Ideologie und litt unter Loyalitätsdruck, auf der anderen Seite war Elsa einst seine beste Freundin.
Auch fand ich den langsamen aber extremen Wandel von Max sehr interessant, dieser zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Am Ende ist es fast so, als hätte er den Hass und die Gewalt gegen Juden akzeptiert. Vielleicht kann man sein Schicksal auf damals beziehen und sich so erklären, warum so viele Menschen während des Holocausts weggesehen haben.
Ich finde, dass sich das Buch gut als Schullektüre eignet, da es zeigt, wie sich das Leben junger Menschen durch Ausgrenzung und Verfolgung verändert. Dadurch ist es möglich, Geschichte nicht nur über Fakten, sondern über persönliche Schicksale zu verstehen.
Da die Hauptfiguren Kinder sind, können sich junge Leser leichter mit ihnen identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen. Durch das Buch lernt man, wie politische Veränderungen das Leben mancher Menschen beeinflussen können. Geschichte wird dadurch persönlicher. Auch regt das Buch dazu an, Regeln auch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu widersprechen, es zeigt wie wichtig es ist, Position zu beziehen, sobald man Ungerechtigkeit sieht.
Was mir auch gut gefällt ist die Bedeutung von Freundschaft, wie sie in dem Buch dargestellt wird. Es wird gezeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind, aber auch, wie schnell diese unter Druck geraten können.
Ich würde das Buch weiterempfehlen, da es einen guten Einblick in das Leiden jüdischer Menschen während des zweiten Weltkriegs ermöglicht und Antisemitismus sowie Populismus Themen sind, die auch heute noch eine Rolle spielen.
Nina Angeli (Klasse 10b) zum Roman „Als die Welt uns gehörte“ von Nina Angeli (10b):
Mir persönlich hat der Roman „Als die Welt uns gehörte“ von Liz Kessler sehr gut gefallen.
Besonders im Kopf geblieben, ist mir vor allem die Stelle, in der es Max Aufgabe war, Elsa in Auschwitz zu erschießen. Man konnte fast schon spüren, wie Max in dieser Situation mit seinem Gewissen gekämpft hat; auf der einen Seite war er gefangen in der Ideologie und litt unter Loyalitätsdruck, auf der anderen Seite war Elsa einst seine beste Freundin.
Auch fand ich den langsamen aber extremen Wandel von Max sehr interessant, dieser zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Am Ende ist es fast so, als hätte er den Hass und die Gewalt gegen Juden akzeptiert. Vielleicht kann man sein Schicksal auf damals beziehen und sich so erklären, warum so viele Menschen während des Holocausts weggesehen haben.
Ich finde, dass sich das Buch gut als Schullektüre eignet, da es zeigt, wie sich das Leben junger Menschen durch Ausgrenzung und Verfolgung verändert. Dadurch ist es möglich, Geschichte nicht nur über Fakten, sondern über persönliche Schicksale zu verstehen.
Da die Hauptfiguren Kinder sind, können sich junge Leser leichter mit ihnen identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen. Durch das Buch lernt man, wie politische Veränderungen das Leben mancher Menschen beeinflussen können. Geschichte wird dadurch persönlicher. Auch regt das Buch dazu an, Regeln auch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu widersprechen, es zeigt wie wichtig es ist, Position zu beziehen, sobald man Ungerechtigkeit sieht.
Was mir auch gut gefällt ist die Bedeutung von Freundschaft, wie sie in dem Buch dargestellt wird. Es wird gezeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind, aber auch, wie schnell diese unter Druck geraten können.
Ich würde das Buch weiterempfehlen, da es einen guten Einblick in das Leiden jüdischer Menschen während des zweiten Weltkriegs ermöglicht und Antisemitismus sowie Populismus Themen sind, die auch heute noch eine Rolle spielen.
Nina Angeli (Klasse 10b)

