Bei uns ist kein Raum für Missbrauch.
Unsere Schule soll ein sicherer Ort sein – für alle. Mit unserem Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt regeln wir, wie wir vorbeugen, wer ansprechbar ist und was im Verdachtsfall passiert. Erarbeitet gemeinsam mit Schüler:innen, Eltern und Kollegium.
„Jedes Kind soll sich an unserer Schule sicher fühlen. Dafür tragen wir als ganze Schulgemeinschaft Verantwortung.“
Mo, Mi, Fr 9–14 Uhr · Di, Do 15–20 Uhr
Hilfe für dich
Wenn dich jemand anfasst, wie du es nicht willst, dir komische Nachrichten oder Bilder schickt oder du dich unwohl fühlst: Das ist nicht deine Schuld. Du darfst darüber reden – immer. Du kannst zu jeder Lehrkraft gehen, der du vertraust, oder zu unseren Ansprechpersonen.
Unsere Ansprechpersonen
Sie hören zu, nehmen dich ernst und überlegen mit dir, was als Nächstes passiert. Sprich sie einfach an oder schreib ihnen über IServ.
Unser Weg zum Schutzkonzept
Wir gehen nach dem Leitfaden der Kultusministerkonferenz vor. Hier sehen Sie, wo wir gerade stehen.
- Schritt 1: Auftrag durch die Schulkonferenzerledigt
- Schritt 2: Planungsgruppe gegründeterledigt
- Schritt 3: Risiko- und Potenzialanalysein Arbeit
- Schritt 4: Pädagogischer Taggeplant
- Schritt 5: Entwurf der Bausteinegeplant
- Schritt 6: Beschluss in der Schulkonferenzgeplant
- Schritt 7: Umsetzung im Schulalltaggeplant
- Schritt 8: Überprüfung und Weiterentwicklunggeplant
Die 9 Bausteine unseres Schutzkonzepts
Nach der Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ der Unabhängigen Bundesbeauftragten und der Kultusministerien. In Baden-Württemberg ist Prävention als Leitperspektive „Prävention und Gesundheitsförderung“ im Bildungsplan verankert; unser Schutzkonzept ist Teil des Landesrahmenkonzepts „stark.stärker.WIR.“.
1. Leitbild
Unser Leitbild ist ein Schulvertrag, den alle Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte unterschreiben. Der Schutz vor sexualisierter Gewalt wird dort verankert.
Zum Schulvertrag · Ergänzung in Arbeit
2. Interventionsplan
Ein klarer Ablauf für jeden Verdachtsfall – ob die Gewalt außerhalb der Schule geschieht, unter Schüler:innen oder durch Beschäftigte. Mit Rehabilitation bei unbegründetem Verdacht.
Siehe Ablauf unten auf dieser Seite.
3. Kooperation
Wir arbeiten mit schulberatenden Diensten, Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt und dem Jugendamt zusammen – bei der Entwicklung des Konzepts und im Verdachtsfall.
Wird mit der Planungsgruppe festgelegt
4. Personalverantwortung
Kinderschutz ist Chefsache: Führungszeugnisse, Einweisung neuer Beschäftigter in das Schutzkonzept, Selbstverpflichtung und klares Ansprechen von Grenzverletzungen.
In Arbeit (Planungsgruppe)
5. Fortbildung
Alle Beschäftigten erwerben Grundlagenwissen und frischen es regelmäßig auf, z. B. mit dem anerkannten Online-Kurs „Was ist los mit Jaron?“ (ca. 4 Stunden).
In Arbeit (Planungsgruppe)
6. Verhaltenskodex
Gemeinsam erarbeitete, überschaubare Regeln für Risikosituationen (z. B. Einzelgespräche, Sportunterricht, Fahrten). Ausnahmen werden transparent gemacht. Das schützt Kinder und Beschäftigte.
In Arbeit (Planungsgruppe)
7. Partizipation
Wer mitbestimmen darf, traut sich eher, Probleme anzusprechen. Über die Beteiligungsplattform aula und die SMV gestalten unsere Schüler:innen ab Klasse 5 ihre Schule mit.
Bereits umgesetzt: aula und SMV – mehr auf der aula-Seite
8. Präventionsangebote
An unseren fünf Klassentagen und weiteren Terminen gibt es für die Klassen 5–10 Workshops mit Mannheimer Partner:innen – u. a. zu Kinderrechten, sexueller Bildung, sicherer Mediennutzung und seelischer Gesundheit. Die „Stille Pause“ bietet einen Rückzugsort.
Bereits umgesetzt: Präventionsprogramm, Klassentage, Stille Pause
9. Ansprechstellen und Beschwerdewege
Feste Ansprechpersonen und ein Beschwerdeweg, den Schüler:innen leicht nutzen können – auch anonym.
Siehe Ansprechpersonen oben.
Was passiert bei einem Verdacht?
So gehen Lehrkräfte und Schulleitung vor, wenn es Hinweise auf sexualisierte Gewalt gibt. Wichtig: Wir handeln ruhig, abgestimmt und mit Fachleuten – und immer zum Schutz des Kindes.
Grundlage: Basis-Verfahren aus dem Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung an Schulen, Staatliches Schulamt Mannheim (2016); für die Realschule Feudenheim überarbeitet. Jeder Schritt wird schriftlich dokumentiert.
Für Eltern: Was Sie zu Hause tun können
- Akzeptieren Sie, wenn Ihr Kind nicht berührt werden möchte – so lernt es, Nein zu sagen.
- Sprechen Sie offen und altersgerecht über Körper, Sexualität und Grenzen.
- Interessieren Sie sich für die Apps und Kontakte Ihres Kindes im Netz.
- Sagen Sie Ihrem Kind: Du kannst mir alles erzählen – auch wenn du eine Regel gebrochen hast.
- Glauben Sie Ihrem Kind und nehmen Sie Veränderungen ernst.
Nach den Tipps der Kampagne „Nicht wegschieben“.





